Ist es verwunderlich, dass Glasleuchten von...

Foscarini

Ist es verwunderlich, dass Glasleuchten von Foscarini mit experimentellen Techniken und außergewöhnlichen Ideen brillieren? Wohl kaum, denn die italienische Marke wurde 1981 auf der venezianischen Insel Murano gegründet, die für ihre Glasbläserkunst bekannt ist. Mit externen Designern an Bord, entstehen später Leuchten, deren Namen bis heute ein Begriff sind, darunter die dreibeinige „Lumiere“ von Rodolfo Dordoni (1990) mit neuinterpretiertem Glas-Lampenschirm. Ein weiteres Design-Highlight – bis heute: Die Leuchte „Caboche“ von Patricia Urquiola mit Eliana Gerotto (2005), die mit ihren mundgeblasenen Glastropfen an ein Perlenarmband erinnern soll. Doch es bleibt nicht ausschließlich beim Glas. Mit der Bogenleuchte „Twiggy“ von Marc Sadler (2006) zeigt Foscarini, dass es die Grenzen von sämtlichen Materialien zu gerne auslotet. Möglicherweise ist genau das das Geheimnis, wie man Designgeschichte schreibt.



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