„Das Ziel ist es, durch wissenschaftliche...

Louis Poulsen

„Das Ziel ist es, durch wissenschaftliche Arbeit das Licht reiner, wirtschaftlicher und schöner zu machen.“ Dieses Zitat stammt von Designer Poul Henningsen, der sämtliche Erfolgsmodelle der dänischen Marke Louis Poulsen entwarf und als „Meister des Lichts“ galt. Alles begann mit dem Visionär Ludvig R. Poulsen, der 1892 in Kopenhagen ein Leuchten-Geschäft gründete. Als ein paar Jahre später sein Neffe Louis Poulsen ins Familienunternehmen einstieg, legt dieser den Grundstein für ikonisches, dänisches Leuchten-Design. Gepaart mit Henningsens wissenschaftlichem Ansatz gelang direkt der Durchbruch: Die legendäre „PH“-Leuchte wurde 1925 auf der Pariser Weltausstellung mit Gold ausgezeichnet. Henningsens Beleuchtungsphilosophie beruhte auf der logarithmischen Spirale, einer natürlichen Kurve, die auch in Muscheln und Pflanzen zu finden ist. Die geometrische Formgebung mit drei Schirmen sorgt dabei für eine geschichtete Beleuchtung, die funktionales und dennoch blendfreies Licht erzeugt. Oder anders ausgedrückt: Tageslicht, das wie Kerzenschein wirkt. Aber auch andere große Namen der dänischen Designbranche entwarfen für Louis Poulsen: Arne Jacobsen begann die Zusammenarbeit in den 60er-Jahren. Das Ergebnis? Die ikonischen „AJ“-Leuchten – als Steh- und Tischleuchte bis heute ein Klassiker. Ein paar Jahre später folgte Verner Panton, der 1969 die „Panthella“-Leuchte kreierte, die inzwischen zu den beliebtesten Louis Poulsen-Modellen zählt. Eines haben alle Designer gemeinsam, die das Thema Licht für Louis Poulsen immer wieder neu interpretieren: Es geht nie um Trends sondern um Form und Funktion, die über Generationen hinweg Relevanz haben. Sozusagen das, was man unter „zeitloser Eleganz“ versteht.



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